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Hinweis

Ab dem 01.01.2019 können zur Erstattung von Abwassergebühren (Absetzung nach § 22 Absatz 5 EWS) nur noch Messwerte geeichter und fest installierter Wasserzähler berücksichtigt werden.

Abwassergebühr – Warum?

Die geregelte Abwasserentsorgung in Frankfurt am Main ist Aufgabe der Stadtentwässerung Frankfurt am Main. Die Finanzierung der öffentlichen Entwässerungsanlagen erfolgt durch die Erhebung von kostendeckenden Gebühren gemäß dem hessischen Kommunalabgabengesetz (KAG) in Verbindung mit der Satzung über die Entwässerung der Stadt Frankfurt am Main (EWS).

Die Abwassergebühr wird aufgeteilt in Schmutzwassergebühren und Niederschlagswassergebühren.

Abwassergebühr – Wer muss sie bezahlen?

Gebührenpflichtig ist grundsätzlich der Eigentümer bzw. der Erbbauberechtigte.

Abwassergebühr – Wie wird sie berechnet?

  1. 1 Die Schmutzwassergebühr wird nach der Menge der Abwässer berechnet, dass von einem Grundstück die in die öffentlichen Entwässerungsanlagen gelangt. Die Abwassermenge entspricht in der Regel der Menge des bezogenen Frischwassers, da das Wasser nach dem Gebrauch in die öffentlichen Entwässerungsanlagen eingeleitet wird. Die Schmutzwassergebühr beträgt 1,45 EUR / m3.
  2. 2 Die Niederschlagswassergebühr wird nach der bebauten bzw. überbauten und künstlich befestigten Grundstücksfläche, von der das von Niederschlägen stammende Wasser in die öffentliche Entwässerungsanlagen eingeleitet wird, berechnet. Die Niederschlagswassergebühr beträgt für jeden Quadratmeter gebührenpflichtige Grundstücksfläche 0,50 EUR pro Jahr.

Schmutzwassergebühr – Erstattungen:

Die Gebühren fallen nur für die Abwassermengen an, die tatsächlich in die öffentlichen Entwässerungsanlagen gelangen. Daher werden gemäß § 22 Absatz 5 EWS die nachweislich nicht eingeleiteten Abwassermengen auf schriftlichen Antrag des Gebührenpflichtigen von der Gebührenrechnung abgesetzt und die Schmutzwassergebühr hierfür erstattet.

Zu den absetzbaren Abwassermengen gehören zum Beispiel Gartenbewässerung und Wasser, welches für die Produktion verwendet wird (Betonherstellung).

Der Nachweis erfolgt über private Wasserzwischenzähler, welche die Menge messen, die nicht eingeleitet wird. Diese Wasserzähler müssen gemäß § 22 Absatz 11 EWS geeicht und fest installiert (in die Leitung eingesetzt) sein. Der Einbau ist der Stadtentwässerung unmittelbar nach dem Einbau schriftlich anzuzeigen.

Auf Ihre Anzeige hin erhalten Sie von uns eine schriftliche Bestätigung.

Am Ende des Abrechnungszeitraums geht Ihnen der Bescheid über die Abwassergebühren mit der festgesetzten Abwassermenge zu. Damit wir die nachweislich nicht eingeleitete Abwassermenge erstatten können, teilen Sie uns bitte schriftlich den Zählerstand Ihres Wasserzwischenzählers innerhalb der nächsten drei Monate nach Ausstellungsdatum unseres Gebührenbescheides mit.

Wir erstatten Ihnen daraufhin die Schmutzwassergebühr für die nachweislich nicht eingeleitete Abwassermenge.

Sollten Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, erstatten wir bequem auf dieses Konto. Andernfalls teilen Sie uns bitte die Bankverbindung mit.

Mit untenstehenden Formularen können Sie die Wasserzwischenzähler bei uns erfassen lassen und die Erstattung beantragen.

Bitte beachten Sie, dass ein Wasserzwischenzähler zuerst erfasst werden muss, bevor eine Erstattung beantragt werden kann.

Kontakt

Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren:

Telefon:
(069) 212 41488 

Fax:
(069) 212 37945