Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

Schlammentwässerungs- & Verbrennungsanlage Sindlingen

SEVA Sindlingen

Die Probleme der Klärschlammbehandlung und -entsorgung sind so alt wie die Abwasserreinigung selbst und am Ende dieses Reinigungsprozesses steht nicht nur sauberes Wasser, sondern auch ein nicht unerheblicher Anteil an Feststoffen – der Klärschlamm.

Da wir in Frankfurt am Main die anfallenden Schlammmengen nicht – wie früher üblich – in der Landwirtschaft einsetzen können und auch nicht genug Deponieraum zur Verfügung steht, fiel im Jahr 1973 die Entscheidung zum Bau einer zentralen Schlamm-Entwässerungs- und Verbrennungs-Anlage (SEVA). Das war für Frankfurt zu diesem Zeitpunkt das umweltschonendste und gleichzeitig kostengünstigste Verfahren, den anfallenden Klärschlamm zu entsorgen.

Anfang der 80er Jahre wurde die SEVA mit drei Verbrennungslinien in Betrieb genommen. Jede Ofenstrasse war für die Verbrennung von je zwei Tonnen Feststoff pro Stunde ausgelegt. Der Schlamm aus der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Niederrad/Griesheim wird über eine 11,5 km lange Schlammdruckleitung zur SEVA gepumpt und dort gemeinsam mit dem Schlamm der ARA Sindlingen behandelt.

Seit März 1997verfügt die SEVA über vier Verbrennungslinien, von denen maximal drei gleichzeitig betrieben werden dürfen, sowie über eine Kraft-Wärme-Kopplung zur effizienten Energienutzung. Trotz der steten Sanierungen und Instandhaltungsmaßnahmen entspricht die Anlage heute nicht mehr dem neuesten Stand der Technik. In einigen Jahren wird sie die dann gültigen Umweltauflagen nicht mehr erfüllen können. Deshalb planen wir eine neue Anlage auf dem gleichen Gelände. Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.



Logo Stadtentwässerung Frankfurt am Main

Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF)
Eigenbetrieb der Stadt Frankfurt
Goldsteinstraße 160
60528 Frankfurt am Main

© Stadtentwässerung Frankfurt am Main